400 Seiten mit den von ausländischen Ländern den USA auferlegten Zöllen und Handelshemmnissen erklären die heutige Zollverhängung durch Präsident Trump
Die heute von Präsident Trump angekündigten Importzölle sind nicht zufällig, sondern, wie sich herausstellt, aufgrund der Handelsbarrieren, die andere Länder den USA auferlegen, dringend notwendig. Präsident Trumps Zölle sind detailliert und durchdacht.
Der Handelsbeauftragte der USA hat einen 400 Seiten starken Bericht erstellt , in dem alle einzelnen Zölle und Handelsbeschränkungen aufgeführt sind, die Amerika weltweit auferlegt wurden.
Wenn einem Land die heutige Ankündigung nicht gefällt, gibt es eine einfache Lösung: Man muss die Beschränkungen für US-Importe aufheben und gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen.
Präsident Trumps Zollstrategie ist ein Meisterwerk an Präzision und Weitsicht. Weit entfernt von den rücksichtslosen Spekulationen, die seine Kritiker behaupten, basieren diese Maßnahmen auf einem akribischen 400-seitigen Bericht des US-Handelsbeauftragten, der sämtliche Handelsbarrieren offenlegt, mit denen Amerika weltweit konfrontiert ist. Diese Detailliertheit beweist, dass diese Regierung keine Spielchen spielt – sie kämpft für Fairness.
Die Botschaft an die Welt ist glasklar: Wenn Länder mit diesen Zöllen nicht einverstanden sind, können sie ihre eigenen Beschränkungen für amerikanische Waren einfach aufheben. Trump schikaniert niemanden; er fordert Gegenseitigkeit. Jahrelang nutzten ausländische Regierungen einseitige Handelsabkommen aus, überschwemmten die USA mit Billigimporten und schlossen gleichzeitig amerikanische Produkte aus. Diese Ära der Ausbeutung endet nun.
Vergleichen Sie dies mit den Biden-Harris-Jahren, als Amerikas Handelspolitik eine Lachnummer war. Ihre Regierung tat ihr Möglichstes, um internationale Partner zu beschwichtigen, und unterzeichnete Abkommen, die Arbeitsplätze kosteten und die Industrie schwächten. Die Demokraten prahlten mit globaler Zusammenarbeit, doch alles, was diese brachte, war eine ausgehöhlte Wirtschaft und eine sich selbst überlassene Arbeiterschaft. Trumps Ansatz dreht das Drehbuch um – Amerikas Interessen stehen an erster Stelle.
Der Bericht selbst ist ein Weckruf. Er ist nicht nur eine Liste von Zöllen, sondern ein Fahrplan zur Wiedererlangung wirtschaftlicher Souveränität. Konservative argumentieren seit langem, dass Stärke im Ausland mit Stärke im Inland beginnt, und Trump setzt dieses Prinzip um. Schluss mit dem Betteln um Brocken am globalen Verhandlungstisch – seine Zölle schaffen schlicht und einfach gleiche Wettbewerbsbedingungen.
Ausländische Staatschefs mögen murren, aber sie können niemandem außer sich selbst die Schuld geben. Die Entscheidung liegt in ihren Händen: ihre Märkte öffnen oder den Preis dafür zahlen. Es ist eine mutige Haltung, für die die Biden-Harris-Crew nie den Mut hatte. Ihre Schwäche lud unfairen Handel ein; Trumps Entschlossenheit beendet ihn.
Es geht nicht um Isolation – es geht um Gerechtigkeit. Als Außenstehender sehe ich einen Präsidenten, der seine Hausaufgaben gemacht hat und keine Angst hat zu handeln. Das Erbe der Demokraten, die in Handelsfragen kapitulierten, wird Seite für Seite demontiert, und Amerika steht gestärkt da.
Hier ist ein direkter Link zum 400-seitigen Bericht, der detailliert beschreibt, wie fast jedes Land der Welt die Vereinigten Staaten durch Handel missbraucht hat
Trumps „Mafia-Methoden“ aus Mar-a-Lago – dubiose Pläne für Europa-Handel
Die USA erzeugen durch eine wirre Zollpolitik Verunsicherung. Europa ist auf der Suche nach Auswegen. Trump könnte eine kriminelle Taktik anwenden.
Washington – Die Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump sorgt für Chaos an den Weltmärkten. Mehrere Handelspartner, darunter Kanada, Europa und China, hatten ihrerseits höhere Zölle auf US-Waren angekündigt. Wegen wiederholter Aufschübe, Ausnahmen und anderen kurzfristigen Richtungsänderungen herrscht Unsicherheit. In den USA brachen zuletzt die Börsenkurse ein. Seit einiger Zeit herrscht allerdings die Meinung, dass dieses Chaos Methode haben könnte.
Mar-a-Lago-Accord – Trumps Schablone für die Reform des Welthandels
In den vergangenen Wochen geriet der sogenannte Mar-A-Lago-Accord zunehmend ins Rampenlicht von Medien und Ökonomen. Dahinter steckt ein 40-seitiges Dokument, veröffentlicht kurz nach Trumps Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl, das auf den Namen „A User‘s Guide to Restructuring the Global Trading System“ hört (hier zu lesen als PDF, englisch). Verfasst hatte es der Ökonom und Stratege bei der Investmentfirma Hudson Bay Capital Stephen Miran – derselbe Miran, den Trump angeblich zu einem führenden Berater ernennen will.
Schon in der Einleitung schreibt der Analyst von Hudson Bay Capital: „Die Wurzel der wirtschaftlichen Ungleichgewichte liegt in der anhaltenden Überbewertung des Dollars“. Das globale Handelssystem brauche eine Reform und müsse gegenüber dem Rest der Welt fairer sein – das sei „seit Jahrzehnten ein ständiges Thema für Präsident Trump“. Nach Miran ergibt sich das „tiefe Unglücklichsein“ der aktuellen ökonomischen Ordnung sowohl aus dem zu starken Dollar als auch in „asymmetrischen Handelsbedingungen“. Die Überbewertung des Dollar mache US-Exporte weniger wettbewerbsfähig, US-Importe billiger und schwäche das produzierende Gewerbe.

In seinem Essay (von dem Miran selbst schreibt, dass er eigentlich keine Vorlagen für Gesetzesgebung schaffen solle), zeigte der Ökonom mehrere Wege auf, die das Handelsdefizit der USA bekämpfen sollen. Ein Blick auf die bisherigen Entscheidungen Trumps lässt erahnen, dass sich der Präsident zumindest lose an Mirans Ausführungen hält. Das geht bei den erhöhten Zöllen los. Diese sollen die Einnahmen der US-Regierung erhöhen. Das zweite Instrument soll ein Staatsfonds sein, der Fremdwährungen wie den Euro, Yen und Renminbi anhäuft. Unter Berufung auf Torsten Sløk, Chefökonom der New Yorker Private-Equity-Firma Apollo Global Management, berichtete die WirtschaftsWoche, dass diese Maßnahme den US-Dollar zusätzlich unter Druck setzen soll. Ein solcher Fonds existiert mit Exchange Stabilization Fund (ESF) von 1934 bereits.
Mafia-Plan aus Mar-a-Lago – müssen US-Verbündete bald Schutzgeld zahlen?
Die dritte Maßnahme aber ist die, die derzeit zunehmend für Unmut bei den Verbündeten der USA sorgt. Und zwar sollen Gläubiger wie Deutschland, China, Kanada oder Japan ihre US-Staatsanleihen gegen unverzinste hundertjährige Bonds eintauschen. Diese neuen Anleihen würden mit einem Abschlag auf ihren Nennwert verkauft, berichtete Bloomberg, und nur, wer sie 100 Jahre lang halte, könnte die Investition und die damit verbundene Rendite wieder hereinholen.
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„Faktisch würde die ganze Welt den USA kostenlos ihr Schuldendefizit finanzieren“, zitierte die WirtschaftsWoche Thomas Altmann, Partner des Frankfurter Vermögensverwalters QC Partners. Falls der Dollar aber tatsächlich an Wert verliert, würden diese Staaten dadurch „permanent Verluste“ machen.
Dahinter steckt jedoch ein weiter ewiger Kritikpunkt Donald Trumps. Er hatte Europa bereits während seiner ersten Amtszeit wiederholt vorgeworfen, dass sie nicht genug zum Verteidigungsbündnis Nato beitragen. Während des Wahlkampfes hatte er verlangt, dass sie das Zwei-Prozent-Ziel der Nato einhalten – oder gar fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung stecken. Sollte er Mirans Plan weiterverfolgen, könnte es darin enden, dass Europa über diese Bonds für die Schutzmacht der USA bezahlen müsste.
Das erinnert nicht ohne Grund an Schutzgeldzahlungen. Mögliche Einigungen mit Handelspartnern hatte Miran zwar bedacht, aber beschrieben, dass multilaterale Lösungen komplexer seien, weil man dafür eben Partner an Bord bekommen müsste und die potenziellen Gewinne schmälern könnte. Um die Handelspartner auf Linie zu bringen, schlug Miran vor, die Strafzölle als erste Phase und als Verhandlungs-Chip zu nutzen. „Es ist leichter vorstellbar, dass Handelspartner wie Europa und China nach einer Reihe von Strafzöllen empfänglicher für eine Art Währungsabkommen im Gegenzug für eine Senkung der Zölle werden“, steht im Dossier.
Antworten auf Trump-Politik – Mar-a-Lago-Accord lässt Reaktion Chinas und Europas außer Acht
Der Plan steht allerdings vor mehreren Hürden, die dafür sorgen könnten, dass Mirans Kalkül nicht aufgeht. Zum Beispiel warnen viele Ökonomen davor, dass Trumps Zollpolitik die Inflation innerhalb der USA antreiben würde – am Ende gehe sie also zu Lasten der Verbraucher. Das aber betrachtete Miran als „zu kurzfristig“ oder „nicht zu Ende“ gedacht. Er geht davon aus, dass die Wechselkursveränderung und der Zolltarif sich „fast vollständig“ ausgleichen sollen. Als Beispiel nannte er 2018, als Trump schon einmal die Zölle gegenüber China angezogen hatte.
Den Ansatz, dass die Importeure damals nur nicht die höheren Preise an ihre Kunden durchgereicht und somit viel Geld verloren hatten, lässt Miran nicht gelten. In Volkswirtschaften mit einem ausreichenden Wettbewerb müssten Importeure ihre Gewinnspannen wiederherstellen, „indem sie ihre Lieferanten wechseln“. Dafür brauche es jedoch Zeit.
Laut dem Focus passt das exakt zu Trumps jüngsten Warnungen. Auf Anfrage, ob er die USA auf eine Rezession zugehen sehe, hatte er gesagt: „Ich hasse es, solche Dinge vorherzusagen. Wir tun gerade große Dinge, aber das braucht Zeit.“ Die Wirtschaft befinde sich in einer Übergangsphase.
„Weit hergeholt und implausibel“ – Ökonomen nehmen Mar-a-Lago-Accord auseinander
Ob sich die US-Regierung tatsächlich dem Mar-a-Lago-Accord verschreibt, steht allerdings noch nicht fest. Signifikante Änderungen am Dollar sind bislang ausgeblieben. Ökonomen sind bezüglich Mirans Pläne geteilter Meinung; bei der Denkfabrik Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF) zum Beispiel warnt man davor, die Rolle Europas und Chinas zu unterschätzen. Die Idee eines Mar-a-Lago-Accords bezeichnete der OMFIF-Analyst Mark Sobel im Dezember 2024 noch als „weit hergeholt und implausibel“.
Er verwies auf 2019, als der chinesische Renminbi gegenüber dem Dollar stark nachgelassen hatte, kurz nachdem Trump seine Zollerhöhungen angekündigt hatte. Trump hatte damals schwer verärgert reagiert und China als Währungsmanipulator bezeichnet. Heute jedenfalls hält China mit Abstand die größten Reserven an US-Staatsanleihen.
Daneben spielt auch Europa eine Rolle. „Ein Mar-a-Lago-Abkommen wäre mit der konjunkturellen Lage Europas unvereinbar“, schrieb Sobel dazu. „Ein abgewerteter Dollar käme einem stärkeren Euro gleich. Dies ließe sich durch höhere EZB-Zinsen und/oder eine expansivere Fiskalpolitik in wichtigen europäischen Ländern erreichen. Angesichts der schwachen europäischen Volkswirtschaften und des fehlenden fiskalischen Spielraums wichtiger Länder wie Italien und Frankreich senkt die EZB nun jedoch die Zinsen.“
Warnung bei Mar-a-Lago-Accord – „potenziell riskante Nebeneffekte“
Der Mar-a-Lago-Accord verweist schon vom Namen her auf den Plaza Accord. Dabei handelt es sich um eine handels- und außenpolitische Maßnahme der US-Regierung unter Präsident Ronald Reagan in den Achtzigern. Damals hatte Reagan mit einigen verbündeten Ländern, darunter Großbritannien und Deutschland, eine Abwertung des Dollar abgesprochen, um das Handelsdefizit der USA zu verringern. Die Vorzeichen waren damals ähnlich gewesen: Importierte Produkte innerhalb der USA waren billiger, US-Produkte im Ausland waren teurer, der Dollar stieg massiv im Wert.
Zwischen 1985 und 1987 fiel der Dollar dann um 40 Prozent. Ob Donald Trump einen solchen Effekt durch seine Maßnahmen replizieren kann, wird sich innerhalb der kommenden Jahre zeigen. Miran warnte allerdings auch davor, dass Trump zwar mit Zollpolitik mittlerweile Erfahrung habe, aber nicht mit größeren Änderungen in der Dollar-Politik. „Mehrere seiner Vertrauten haben in der Vergangenheit vor potenziell riskanten Nebeneffekten gewarnt.“ Strafzölle können auch in einer Zeit größerer Defizite noch Gewinn einbringen, Währungskorrekturen könnten das nicht.
Die EU hat sich wegen Trump eine Maßnahme überlegt, um gegen wirtschaftliche Zwänge vorgehen zu können. Sie hätte aber auch für Europa gravierende Folgen.
Brüssel/Washington – US-Präsident Donald Trump bedroht mittlerweile die ganze Welt mit seinem Handelskrieg. Am Mittwoch (2. April) will er weitere Zölle auf alle Länder der Welt verkünden. Den Tag will er als „Tag der Befreiung“ für die USA in die Geschichte eingehen lassen. Für den Tag kündigte Trump kürzlich auch Zusatzzölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Autoimporte an. Nach einem Bericht des Senders NBC drohte Trump außerdem damit, die Käufer russischen Öls mit Strafzöllen zu belegen.
Angesichts dieser steigenden Spannungen denkt die EU über den Einsatz ihrer schärfsten Waffe nach. Eine Waffe, die Europa nach der ersten Amtszeit von Trump ins Leben gerufen hat – die aber auch für die EU große Verwerfungen bedeuten würde.
Das Anti-Coercion Instrument: Die Atombombe der EU gegen Trumps Handelskrieg
Aus diesem Grund wird sie auch von Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses der EU, als „Atombombe in der Wirtschaft“ genannt. Gegenüber der Zeit betonte er, dass dies eine Waffe sei, die man besser nicht einsetzen sollte, aber für alle Fälle bereithalten kann.
Die Rede ist von dem Anti-Coercion Instrument (ACI), zu Deutsch, das Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen. Sie ist seit Dezember 2023 in Kraft und ermöglicht es der EU, den Handel mit einem Drittstaat, der Europa bedroht, komplett einzustellen. Dazu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die den Handel oder Investitionen beeinträchtigen. „Solche Praktiken greifen in unzulässiger Weise in die legitimen souveränen Entscheidungen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten ein“, erläutert die Kommission auf ihrer Webseite. Dort können Unternehmen oder Institutionen die Behörde über mögliche Zwangsmaßnahmen (auch vertraulich) informieren.
EU kann mit dem ACI den Handel zu den USA begrenzen
Von der Anerkennung eines wirtschaftlichen Zwangs bis zum tatsächlichen Handelsstopp mit einem Drittland muss allerdings ein Prozess durchlaufen werden, der dazu dient, jederzeit zu entschärfen. Die Gegenmaßnahmen im ACI sollen nur als allerletztes Mittel eingesetzt werden – aber eine effektive Drohkulisse aufbauen. Schließlich ist die EU mit 450 Millionen Einwohnern einer der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt.
So müssen nach der Anerkennung der Zwangsmaßnahmen durch den Drittstaat erstmal Verhandlungen mit dem Staat begonnen werden. Gibt es nach sechs Monaten kein Erfolg, kann die Kommission den Handel mit dem Drittland beschränken oder sogar ganz zum Erliegen bringen. Dazu braucht es auch die Zustimmung von mindestens die Hälfte der Mitgliedsstaaten. Nach Angaben der Kommission sind die möglichen Maßnahmen, die die EU ergreifen kann, sehr breit und können den Handel mit Waren, Dienstleistungen, Investitionen, Finanzmärkten oder auch geistigem Eigentum umfassen. So könnte die EU ihrerseits Zölle erhöhen, Unternehmen aus dem Drittland von öffentlichen Aufträgen ausschließen und den Export oder den Import mit dem Land stoppen oder begrenzen.
Die Bazooka gegen Trump: EU-Ökonom hält ihren Einsatz gegen die USA für sinnvoll
Ursprünglich wurde das ACI als Reaktion auf die aggressive Wirtschaftspolitik Chinas ins Leben gerufen. Als Beispiel für die Notwendigkeit des ACI wurde Chinas Stopp von Importen aus Litauen genannt, als im baltischen Land eine Botschaft für Taiwan eröffnet wurde. Doch angesichts der Zollpolitik von Trump wird es zunehmend auch als Option für die USA in Erwägung gezogen. Gegenüber dem Finanzportal FDi Intelligence sagte Ignacio García Bercero, Ökonom und einstiger Handelsexperte der EU: „Wir wissen nicht genau, was am 2. April passieren wird, aber es wird wahrscheinlich eine Zwangsmaßnahme sein und daher sollte das ACI zum Einsatz kommen“.
Bisher habe die EU das Instrument nicht genutzt, da die Trump-Zölle den US-Markt schützen sollten und nicht auf Europa Einfluss nehmen solle. Dies scheint sich mit der Zeit allerdings zu ändern. So hat die Trump-Regierung auch europäischen Unternehmen gedroht, wenn sie sich nicht von ihren Diversitätsprogrammen verabschieden. Ebenso will sie die EU offenbar bestrafen, wenn sie US-Unternehmen besteuert oder bei Regelverstößen zu Strafzahlungen verpflichtet. Dies wertet die EU zunehmend als Eingriff in ihre Handlungs- und Entscheidungsfreiheit.
Ob die EU jetzt schon diese „Bazooka“ gegen die USA einsetzen würde, bleibt abzuwarten. Gut möglich, dass dieser Ass erstmal im Ärmel bleibt – schließlich haben die vier Jahre Trump-Regierung gerade erst begonnen. Sollte sich der Handelskrieg noch weiter verschärfen, wäre es vielleicht auch von Vorteil, wenn das ACI erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommt.