Überlegt die EU nun den kollektiven Finanz-Suizid für Europa?

‼️ 🇪🇺 ☄️ Überlegt die EU nun den kollektiven Finanz-Suizid für Europa?
Andreas Popp

Die EU erwägt offenbar, die Schuldenbarrieren komplett fallen zu lassen, um Europa (welches man unbedingt von der EU unterscheiden muss) in den endgültigen Bankrott zu treiben.
Apollo News hatte dazu aktuell einen spannenden Artikel über die wahnwitzige Argumentation geschrieben, mit der jetzt der Damm jeglicher seriösen Finanzpolitik abgeschafft werden soll.
Da sagen sie doch einfach: Weil Deutschland durch Subventionen aus den irrsinnigen Sonderschulden, die man ja als Vermögen deklariert hat, einen Wettbewerbsvorteil erhalten würde, weil man ja nun die deutsche Wirtschaft unterstütze, müsse man nun nachziehen.
Da kommen mir Gedanken zur Unterstützung der Produktion von dringend benötigten Tötungsmaschinen in den Kopf. Der Begriff Rheinmetall ist ja wieder in aller Munde… Aber der Sarkasmus soll hier nicht überdehnt werden.
Kurz: Die EU will nun eigene Schulden aufnehmen, um damit den „angeblichen“ Wettbewerbsvorteil Deutschlands auszugleichen. So krumm kann man als normaler Mensch gar nicht denken.
Grundsätzliches dazu:
Es gibt nationale Staaten, die über eine Wirtschaftskraft verfügen, welches man z.B. mit dem Begriff Bruttoinlandsprodukt quantifiziert. Das ist deshalb wichtig, weil man dieses BIP den Schulden des Staates gegenüber ins Verhältnis kann, um die Schuldenquote zu messen.
Wie aber kann man die Schuldenquote der EU berechnen, die gar keine eigene definierte Wirtschaft hat, also auch kein BIP.
Würde die EU nur 1.000.- Euro Schulden machen, wäre die Verschuldensquote mathematisch schon unendlich. Bei einer Billion Euro auch. Logisch.
Trotzdem sprechen die Harakiri-Funktionäre der EU, dass man durchaus Schulden aufnehmen kann, weil ja eh die einzelnen Mitgliedsstaaten für diese Schulden haften.
EU-Schulden sind also eine reine Verschleierungstaktik, um z.B. widerrechtlich Schulden aufzunehmen, die dann nicht bei den realen Schuldnerstaaten in den Haushalten auftauchen, aber trotzdem so wirken.
Wir haben also eine Gesamtlage, dass Deutschland „vom Recht“ der kompletten finanziellen Eigenzerstörung durch die Sonderschulden Gebrauch macht und nun die EU nachziehen will.
Und genau genommen steht damit auch schon der Schuldige von vornherein fest, wenn die Finanzarchitektur in absehbarer Zeit zusammenbricht und die Europäer auf das Niveau des Mittelalters eingedampft wird.
Natürlich argumentiert die EU aktuell anders:
Weil Deutschland astronomische Schulden für staatliche Subventionen für die sogenannte Infrastruktur aufnehmen möchte, könnte das einen folgenschweren Wettbewerbsvorteil darstellen. Die Europäische Union könnte deshalb auf den umstrittenen Trick zurückgreifen: gemeinsame Schulden im Euroraum.
Dafür könnten EU-Staatsanleihen, sogenannte Eurobonds, an die Finanzmärkte gebracht werden. Haften würden alle EU-Mitgliedsstaaten, mit dem Löwenanteil natürlich Deutschland.
Alle Maßnahmen der EU-Funktionäre und der Politiker-Komplizen führen in der Konsequenz zu einem europäischen Zusammenbruch der Kultur und der Zivilisation. Schuld an diesem sich daraus entwickelnden Desaster wird im Endeffekt Deutschland sein.
Das von Union, SPD und den Grünen angepeilte Sondervermögen für Infrastruktur könnte in Europa also eine Kettenreaktion auslösen. Einerseits, weil die dafür notwendige Grundgesetzänderung – die am Dienstag vom Bundestag beschlossen wurde – einen weiten Spielraum ermöglicht und so Investitionen in Höhe von 1,7 Billionen Euro in alle möglichen Bereiche die Tür öffnet.
Aber kommen wir nun zu den geplanten Investitionen dieser Sonderschulden, die der deutsche Steuerzahler nun zusätzlich finanzieren soll, weshalb ja schon offen über massive Steuererhöhungen in Deutschland gesprochen wird.
Die ersten 11 Mrd. Euro sind ja schon beschlossen worden. Die gehen als sogenannte Hilfe in die Ukraine. Was die deutschen Steuerzahler davon haben, wird man den deutschen Leistungsträgern dann bestimmt erklären.
Aber es geht weiter: In einem gemeinsamen Sondierungspapier haben sich Union und SPD bereits auf energiepolitische Maßnahmen verständigt: Die Stromsteuer soll vor allem für energieintensive Branchen gesenkt werden. Man kann hier nur vermuten, dass Rheinmetall hier ein Nutznießer wird, weil man Rüstung nun mit dem grünen Label der Nachhaltigkeit einstuft.
Mit hunderten Milliarden Euro neuer Schulden will die deutsche Politikerkaste also die Strompreise im Inland senken, die man selbst durch die völlig verfehlte Energiepolitik nach oben getrieben hatte.
Denken wir nur an die unfassbare Abnickung des Kanzlers Scholz, als man von Seiten der Deepstate- Biden-Administration die Zerstörung der Nordstream-Leitungen ankündigte. Oder denken wir an die völlig irrsinnige Abschaltung der Kernkraftwerke mit anschließender Zerstörung durch die grünen Ideologen.
Diese gigantischen Schulden werden also nicht nachhaltig für eine Zukunft der Bürger eingesetzt, sondern um damit die eigenzerstörte Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig zu bekommen, wie sie vor den rotgrünen Eingriffen eigentlich schon war.
Und das Ganze Theater lässt dann so lange durchhalten, bis das „Sondervermögen“ verbraucht ist und dann der aktuelle chaotische Zustand der Wettbewerbs-Unfähigkeit wieder erreicht ist.
Übrigbleiben wird dann ein kaputter ehemals moderner Industriestandort mit maximaler Bevölkerungsarmut, weil die neuen Sonderschulden natürlich immer noch da sind.
Der Form halber möchte ich noch sagen, dass sich die Union und SPD im Sondierungspapier geeinigt haben, auch die internationale Schlüsselindustrie, beispielsweise die „Halbleiterindustrie, Batteriefertigung vor allem aber auch die Pharma-Industrie in Deutschland ausbauen wollen.
Kurz noch die Daten zur Schuldenquote Deutschlands:
Die Staatsverschuldung liegt derzeit bei etwa 62 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (und das sind schon geschönte Zahlen), also ungefähr bei 2.700 Milliarden Euro, und damit unter den Quoten anderer großer Volkswirtschaften wie Großbritannien, Frankreich oder Italien, wo die Verschuldung mittlerweile 100 Prozent, 114 Prozent und sogar 135 Prozent beträgt. In diese Hemisphären könnte jetzt aber auch Deutschland vordringen, wie es Apollo News logisch zusammenfasst.
Da Deutschland bisher die stärkste Ökonomie in Europa war, musste es die EU fast komplett durchfinanzieren. Das ist in Kürze aber vorbei.
Denn es geht zukünftig um rund 4,5 Billionen explizite Staatsschulden, die mit (steigenden) Zinsen bedient werden müssen.
Um diese Misere noch grob abzuschließen.
Zu den 4,5 Billionen kommen noch die bestehenden über 17 Billionen(!) implizite Schulden dazu. Darunter verstehen wir z.B. die zu erwartenden Pensionskosten des öffentlichen Dienstes und der Beamtenaltersversorgung, oder der Versorgung der Politiker. Und diese Schulden des Staates sind zwar nicht mit Zinsen belegt, weil es reine Papierwerte sind, aber diese Billionen müssen voll gezahlt werden aus den laufenden Steuereinnahmen, während man die expliziten Schulden eh niemals(!) zurückzahlen könnte.
Wir erkennen in der Endphase einer Finanz- und Währungsarchitektur leider erst, wie dramatisch schlecht diese Konstruktionen entwickelt wurden.
In Deutschland, dem Land der Analphabeten bei Finanzfragen diskutiert man deshalb lieber gegen „Rechts“.
Quelle:

Wegen Sondervermögen: EU überlegt jetzt selbst massiv Schulden aufzunehmen

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